
- Zitronengeranien sind vielseitig beim Kochen - Mathias Kempowski
Duftgeranien sind nicht nur aufgrund ihrer wohlriechenden ätherischen Öle und variantenreichen Blüten sowie Blätter etwas ganz besonderes. Kaum bekannt sind die diversen Einsatzmöglichkeiten der duftenden Pelargonium-Arten in der Küche zum Kochen und Würzen.
Duftpelargonien eignen sich hervorragend zum Würzen von Fisch, Geflügel und Fleisch
Ob Fisch, Geflügel oder Fleisch – gewürzt mit kleingehackten Duftpelargonienblättern wird jede Mahlzeit zu einem neuartigen, geschmackvollen Erlebnis. Der Experimentierlust sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. Bevorzugt man eher einen säuerlichen Zitronengeschmack, kann man zwischen zahlreichen Sorten der duftenden Geranien wählen. Wer ein wenig experimentierfreudiger ist, hat diverse andere Wahlmöglichkeiten. So könnte man beispielsweise eine schmackhafte Entenbrust mit einer Pfirsich-Pelargonie, der Sorte Peach Cream, kombinieren oder etwa einen Fisch mit einer nach Rosen duftenden Geranie.
Neue Geschmackserlebnisse auch bei diversen Fleischzubereitungen
Auch eine neue Gulasch-Komposition bietet sich an. Dafür empfiehlt es sich beispielsweise Blätter von Zitronen- und Muskatgeranie sowie der außergewöhnlichen Pfefferpelargonie zu verwenden. Wer dagegen gegrilltes Fleisch bevorzugt hat die Qual der Wahl. Da sich so ziemlich alle Sorten der Duftpelargonien für die geschmackliche Gestaltung eignen. Um eine Überwürzung zu verhindern empfiehlt es sich nicht mehr als einen halben Esslöffel der kleingehackten und -geriebenen Blätter auf das Steak oder Kotelett zu geben.
Außergewöhnliches auf dem Frühstückstisch - selbstgemachte Pelargonienbrötchen
Für Anhänger des Selbstbackens gibt es ebenfalls so manche Überraschung zu entdecken. Denn als Zutat für Brot und Brötchen eignen sich die Duftgeranien nicht weniger gut. Eine Kombination aus Zitronen- und Pfefferminzpelargonie, als besondere geschmackliche Komponente, ergibt zum Beispiel ein außergewöhnliches Pelargonienbrötchen.
Fade Salate gehören mit Verwendung von Duftgeranien der Vergangenheit an
Frei nach Lust und Laune lassen sich die duftenden Arten unter den Geranien als spezielle Zutaten für Salate nutzen. Ein Blattsalat kombiniert mit Muskat- und Zitronenpelargonie oder ein griechischer Salat mit einem Hauch von Pfefferminz- und Orangenpelargonie bedeuten eine genussvolle Abwechslung auf dem Speiseplan. Selbstredend eignen sich die Pflanzen auch zur Beimengung in Obstsalaten, die diesen eine intensivere Note verleihen können.
Selbstgemachtes Bananeneis ohne Banane, aber mit vielen Duftpelargonien
Eisliebhaber kommen natürlich auch auf ihre Kosten. So lässt sich aus verschiedenen Geraniensorten beispielsweise ein köstliches Bananeneis kreieren. Dafür benötigt man Blätter von Zitronen-, Apfel- und Pfefferminzpelargonien. Diese werden möglichst püriert und anschließend mit Vanillezucker sowie Sahne in einer Eismaschine zubereitet. Nicht zuletzt lassen sich die Duftgeranien zur Aromatisierung von Zucker und Likören verwenden sowie als Ergänzung für Kräutertees oder als eigenständige Teemischung.
Grundsätzlich gilt beim Kochen und Würzen mit den außergewöhnlichen Pflanzen: experimentieren und probieren sind der Schlüssel zu neuen überraschenden Rezepten. Dem Geschmack sind keine Grenzen gesetzt, aber dennoch sollten die Blätter der Pelargonien immer nur in Maßen genutzt und verzehrt werden, da sich im Falle einer Überdosierung eine abführende Wirkung einstellen kann.
